Die 18. Shell Jugendstudie trägt den Untertitel „Eine Generation meldet sich zu Wort“. Sie stützt sich auf eine repräsentativ zusammengesetzte Stichprobe von 2.572 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren aus der gesamten Bundesrepublik, die zu ihrer Lebenssituation, ihren Einstellungen und Orientierungen persönlich befragt wurden.
Vor dem Hintergrund zahlreicher krisenhafter Entwicklungen und weltweiter Umbrüche erleben wir zurzeit, wie junge Menschen ihre Anliegen so deutlich zum Ausdruck bringen wie schon lange nicht mehr. Die Ergebnisse der Shell Jugendstudie 2019 bestätigen dies und zeichnen ein differenziertes Bild einer Generation, die sich zu Wort meldet, die ihre Interessen und Ansprüche artikuliert – nicht nur untereinander, sondern auch gegenüber Politik, Gesellschaft und (künftigen) Arbeitgebern. Die Genenation zeichnet sich durch zunehmendes Umwelt- und Klimabewusstsein sowie eine generelle Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber, aus. Obwohl die Jugendlichen optimistisch in ihre persönliche und gesellschaftliche Zukunft blicken, sehen sie doch, dass es Zeit ist zu handeln. Allerdings interessieren sich nicht alle Jugendlichen gleichermaßen für Politik und Zukunft. Die Zuversicht der Jugendlichen speist sich auch aus ihrer Überzeugung, dass es in Deutschland weitgehend gerecht